Winterpause

Mit der Generalversammlung vom 19. Januar 2018 verabschieden wir uns bereits wieder von unserem Winterschlaf und eröffnen unser Vereinsjahr 2018, welches bestimmt viel Neues und Interessantes mit sich bringen wird, nicht zuletzt unsere geplante Musikreise zu unseren neuen Freunden im fernen Russland.

Nach den Fasnachtsferien melden wir uns dann auch musikalisch wieder zurück, in dem wir jeweils am Mittwochabend unseren Probebetrieb wieder aufnehmen.

Mehr zu unseren Probezeiten erfahren Sie hier!

Bis dahin wünschen wir eine gute Zeit!

Ihre Eicher Musikantinnen und Musikanten.

Eich meets Russia

Zwei Kulturen, zwei unterschiedliche Formationen, eine Gemeinsamkeit: die Liebe zur Musik. Mit viel Herzblut präsentierten sich am vergangenen Wochenende an einem Gemeinschaftskonzert die Musikgesellschaft Eich und das russische Profiorchester Orchestra Sergijew Possad. Geprägt von der Herkunft, wurden bekannte Schweizer Melodien sowie Werke russischen Ursprungs zum Besten gegeben.

«Äusserst gespannt blicken wir auf das Jahreskonzert, denn unser diesjähriges Programm sprengt den gewohnten Rahmen». So die Einleitung im Programmheft der Musikgesellschaft Eich von Präsident Daniel Burkhard. Gespannt war auch das zahlreich erschienene Publikum in der Mehrzweckhalle Eich am Samstagabend.

Den Konzertabend aber eröffnete die «dritte Band», die Jugend Brass Band der Musikschule Oberer Sempachersee, unter der Leitung von Manuel Imhof, mit «Terra Nova» von David Chalk. Mit diesem Stück tritt die Band am kommenden Wochenende am Schweizerischen Brassband-Wettbewerb in Montreux auf. Nach drei weiteren Stücken war die Bühne frei für die Musikgesellschaft Eich.

Schweizer und russische Musik war klar der Überbegriff. Das Eröffnungsstück «Salute from Lucerne», komponiert von Christoph Walter anlässlich des Eidgenössischen Musikfestes 2006 in Luzern, war passend gewählt zum diesjährigen Konzert. Nach dem Gruss aus Luzern wurde dem Publikum mit dem «Berner Marsch», dem «Guggisbärglied» und «Louenensee» Schweizer Musik geboten. Zur Einstimmung auf den zweiten Programmteil spielten die Eicher Musikanten – unter der Leitung der temperamentvollen Dirigentin Hagia Pastor – die Ouvertüre «1812» des russischen Komponisten Tschaikowsky. Es ist die musikalische Vertonung in Erinnerung an den Sieg der russischen Truppen 1812 über Napoléon.

Die Kontakte der Dirigentin waren Anlass, das diesjährige Jahreskonzert als Gemeinschaftskonzert aufzuführen. Dann übernahm «Russland» die Bühne. Mit einem Divertissement aus Werken Mozarts, zusammengestellt vom zeitgenössischen Komponisten Juri Markin, begrüsste das russische Profi-Jazz-Orchester Orchestra Sergijew Possad die Zuschauer. Durch den krankheitsbedingen Ausfall des Sängers war nach dem zweiten Stück kurzfristig eine Programmänderung angesagt. Für die Profimusiker sowie die beiden brillanten Sängerinnen kein Problem. Nach zwei weiteren glanzvollen Stücken folgte zum Abschluss mit «Moskauer Nächte» sowjetische Unterhaltungsmusik, ein in den 50er-Jahren komponiertes Stück. Viel Beifall vom Publikum war den Profis gewiss.

Im dritten und letzten Teil fand ein imposantes und abwechslungsreiches Gemeinschaftskonzert mit einer lebhaften Dirigentin und den beiden Formationen gemeinsam auf der Bühne seinen Abschluss. Nach nur einer einzigen gemeinsamen Probe wurden den Konzertbesuchern drei Stücke geboten. Den fulminanten Abschluss bildete «Säbeltanz». Dem Publikum gefiels, es forderte eine Zugabe. Im Mai 2018 heisst es dann «Russia meets Eich». Die beiden unterschiedlichen Orchester werden dann wieder gemeinsam auftreten, in den Genuss der Klänge kommen dann die russischen Zuhörer.